Dungeon Saga #1

Zombies von meiner Malliste zu streichen, hat leider nicht ganz so gut geklappt, aber ich hatte spontan Bock auf das Dungeon Saga Projekt und es sind ja auch nur ganz wenige… Wenn einen die Muse mal küsst, sollte man nicht „nein“ sagen.

Wer Dungeon Saga noch nicht kennt, es handelt sich dabei um Mantic´s Kickstarter-finanzierten Dungeon Crawler der alten Schule. Sprich: Eine Gruppe von Helden schnetzelt sich durch diverse namensgebende Dungeons, sammelt dabei Schätze, erfüllt diverse Aufträge usw. Zu diesem Brettspiel sind bereits diverse Erweiterungen in englischer Sprachausgabe erschienen und sogar Gamebooks (Spielbücher ala Lone Wolf) werden dem geneigten Leser feilgeboten.

Auch wenn die englischen Veröffentlichungen zahlreicher sind, bin ich doch immer geneigt, deutsche Versionen zu kaufen, um den hiesigen Markt zu unterstützen. Daher hab ich mich auch für die hierzulande erhältliche Ausgabe entschieden, die immerhin schon die 1. Erweiterung enthält. Die deutsche Version von Dungeon Saga kommt in einer richtig geilen Aufmachung daher. Die komplette Spieleschachtel ist nämlich in Form eines dicken Buches gehalten! Nicht nur von Außen sieht das Ganze klasse aus, sondern auch das Innenleben ist zum Bersten gefüllt. Aber ich will mich nicht groß mit den tollen Inhalten aufhalten und verweise hier mal auf die genaue Beschreibung bei den Heidelbären und Fantasywelt, welche die Deluxe Ausgabe zu einem guten Preis anbieten.

 

Ich habe die Regeln bisher nur überflogen und bin soweit ganz angetan. Was ich aber auf jeden Fall jetzt schon als sehr gut bewerten kann, sind die Miniaturen. Ich mag den relativ einfachen Stil, der ohne überbordende Zierelemente mit zweifelhafter Sinnhaftigkeit daherkommt. Ein bisschen fühle ich mich an die Miniaturen der 90er erinnert und das meine ich ausschließlich als Kompliment! Diese Miniaturen haben Charme und das schätze ich sehr. Der Kunststoff ist dabei Brettspiel-typisch aus einem relativ weichem Material, welches ein Abbrechen von Teilen verhindern soll. Schiefe/verformte Proportionen können mit heißem Wasser somit ganz leicht wieder in Form gebracht werden.

 

Nun aber ohne weitere Umschweife zu den Miniaturen. Ich habe mich zuerst auf die Schergen gestürzt, die immer als Pärchen daherkommen. Ich habe jeweils kleinere Details farblich verändert, um eine gewisse Vielfalt zu haben, ohne jedoch die Zugehörigkeit zu verbergen. Als Beispiel nenne ich da mal die gepanzerten Zombies, mit Schwert und Schild. Insgesamt ist die Bemalung verwittert, möglichst natürlich und auch recht einfach gehalten. Teil 2 folgt demnächst mit den besonderen Monstern.

Mehr Bilder gibt es wie immer in der Flickr-Galerie!

 

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Autor: Tabletop PaintworksTabletop-PaintworksTabletop-PaintworksTabletop-Paintworks

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