Rebels and Patriots - The wagon train

Rebels and Patriots – The wagon train

Ein Wagenzug, beschützt von zwei französischen
Regimentern, galt es in unserem Szenario über das Spielfeld zu führen. Eine auf
den ersten Blick recht einfache Aufgabe. Das Problem ergab sich durch den
eingebauten Überraschungseffekt. Wir befanden uns in Nordamerika, während des
French Indian War, und wie man es vermuten kann, gab es natürlich auch feindliche
Stammeskrieger, Ranger und andere Einheiten, die das zu verhindern suchten.

Am Anfang lief aber alles glatt. Zwei Züge konnte ich
unbehelligt auf der Hauptstraße nach vorne marschieren. Ich gebe es zu.
Ähnlich, wie ihre historischen Vorbilder wägten sich meine Truppen schon in
Sicherheit. Nichts war zu hören, nichts zu sehen. Alles ruhig in diesem Wald.

Ein erster Wehmutstropfen kam auf, als mein zweites
Regiment durch einen misslungenen Aktivierungswurf den Anschluss an den
Wagenzug verlor.

Ärgerlich, aber noch kein Grund zur Sorge. Denn fast
zeitglich betrat eine Kompanie der Franches de la Marine das Schlachtfeld, und
ich dachte schon, na was soll denn jetzt noch passieren. Die Marines sind so
etwas wie meine Elite; die werden es dann schon richten, wenn es eng wird.

In dem Moment tauchte die erste feindliche Einheit wie
aus dem Nichts auf. Sie plänkelten, zogen sich direkt in die Wildnis zurück,
und ich war gewarnt.

Dann tauchten die ersten Mohawks an der Spitze der
Kolonne auf. Wie es sich für die Stammeskrieger gehört, hielten sie sich nicht
lange mit feuern auf, sondern stürmten direkt in den Nahkampf. Ich hatte die
ersten Verluste und musste mich zurückziehen. Die Mohawks rückten nach und
schlugen erneut effektiv auf mich ein. Angeschlagen fiel ich zurück, konnte
aber meine Einheit wieder ordnen.

Die Freude darüber währte kurz, denn unvermittelt tauchte
der zweite Trupp der Mohawks auf und brachte sich in Bereitstellung. Noch
konnte er nicht nach vorne stürmen. Dafür war die Entfernung zu groß.

Der dritte Trupp griff dann mein zweites Regiment an. Das
verhielt sich tapfer, war aber den Stammeskriegern im Nahkampf deutlich
unterlegen und fiel konsequenterweise zurück.

Zwischenzeitlich wurden meine Marines von den Siedlern
beschossen, konnten sich aber entsprechend wehren. Hier war also ein gewisses
Patt erreicht.

Das nutzte aber nichts, weil am Kopf der Kolonne jetzt
das angeschlagene Regiment in zwei Attacken zerschlagen wurde.

Ein weiterer Mohawk Trupp griff jetzt die Kanone an. Den
ersten Angriff konnte die Besatzung zwar abwehren, aber sie rettet sich nur
ganz knapp vor der Vernichtung.

Es folgte die Attacke des zweiten Trupps der Mohawks auf einen
weiteren Wagen.
Der wurde zerstört, genau wie das zweite Regiment, dass
sich zwar verzweifelt abmühte den Angriffen der Indianer zu entgehen, dies aber
nicht schaffte.

Zu allem Überfluss tauchten dann auch noch Svens Rangers
vor der Wagenkolonne auf.

Verzweifelt stürmten jetzt meine Huronen nach vorne und vernichteten
in einem erfolgreichen Nahkampf den Siedlertrupp, der ganz zu Beginn des Geschehens
als erste feindliche Einheit das Schlachtfeld betreten hatte.

Das nütze aber nichts, denn ich war viel zu weit
entfernt, um die Ausschaltung der beiden verbliebenen Wagen zu verhindern, und
so endete das Spiel mit einem grandiosen Erfolg der Engländer und deren Verbündeter.

Auch wenn sich dieser Bericht sehr schnell liest, so muss
man doch sagen, dass das Szenario sehr spannend war. Das relativ deutliche
Ergebnis ist relativ einfach erklärt. Entscheidend war, wo meine
Verstärkungseinheiten, meine Huronen und die Franches de la Marine das
Schlachtfeld betreten würden. Ihr kennt mich. Natürlich betraten sie das
Spielfeld an der ungünstigsten Stelle, hinter der Wagenkolonne, direkt am Spielfeldrand.
Es war ja mal wieder klar, dass ich eine eins oder zwei würfeln würde. Bei drei
bis sechs wären meine Truppen an besseren Positionen erschienen und hätten in
die Kämpfe an der Front eingreifen können. So bewegten sie sich viel zu langsam
nach vorne und kamen zu einem Zeitpunkt, an dem die Vorentscheidung schon
gefallen war.
Svens Mohawks erwiesen sich als äußerst effektive
Nahkämpfer, und diese Nahkämpfe führten dann auch, wie man unschwer erkennen
kann, zum Sieg.

 

In our scenario, the task was to lead a wagon train,
protected by two French regiments, across the battlefield. A seemingly simple
task. The problem arose from the built-in element of surprise. We were in North
America during the French and Indian War, and as you might expect, there were
of course enemy tribal warriors, rangers, and other units trying to stop us.
At first, everything went smoothly. I was able to march
two regiments forward unmolested along the main road. I admit it. Much like
their historical counterparts, my troops were already feeling safe. There was
nothing to hear, nothing to see. All was quiet in the forest.
A first setback occurred when my second regiment lost
contact with the wagon train due to a failed activation roll.
Annoying, but no cause for alarm yet. Because almost
simultaneously, a company of the Franches de la Marine entered the battlefield,
and I thought, well, what could possibly go wrong now? The Marines are
something like my elite force; They’ll sort it out when things get tough.
At that moment, the first enemy unit appeared out of
nowhere. They skirmished, then retreated directly into the wilderness, and I
was warned.
Then the first Mohawks appeared at the head of the
column. As is typical for tribal warriors, they didn’t waste time firing but
charged straight into close combat. I suffered the first losses and had to
retreat. The Mohawks advanced and again effectively attacked me. Battered, I
fell back but was able to reorganize my unit.
My joy was short-lived, because suddenly the second warband
of Mohawks appeared and formed up. They couldn’t yet charge forward. The
distance was too wide.
The third warband then attacked my second regiment. It
fought bravely but was clearly outmatched by the tribal warriors in close
combat and consequently fell back.
Meanwhile, my Marines were fired upon by the settlers,
but were able to defend themselves. A stalemate had been reached.
However, this proved futile, as the battered regiment at
the head of the column was now decimated in two attacks.
Another Mohawk squad then attacked the cannon. The crew
managed to repel the first attack, but only narrowly escaped annihilation.
The second Mohawk warband then attacked another wagon.
It was destroyed, as was the second regiment, which
desperately tried to evade the Indian attacks but was unsuccessful.
To make matters worse, Sven’s Rangers then appeared in
front of the wagon column.
Desperately, my Hurons charged forward and, in a
successful hand-to-hand combat, annihilated the settler squad that had been the
first enemy unit to enter the battlefield at the very beginning of the action.
But that was no use, because I was much too far away to
prevent the destruction of the two remaining wagons, and so the game ended with
a resounding victory for the English and their allies.
Even though this report reads very quickly, it must be
said that the scenario was very exciting. The relatively clear result is quite
easy to explain. The crucial factor was the point where my reinforcements, my
Huron, and the Franches de la Marine would enter the battlefield. You know me.
Of course, they entered the field at the worst possible spot, behind the wagon
column, right at the edge of the playing area. It was clear once again that I
would roll a one or a two. With a three to six, my troops would have appeared
in better positions and could have joined the fighting at the front. As it was,
they moved forward far too slowly and arrived at a point when the outcome had
already been decided.
Sven’s Mohawks proved to be extremely effective
close-quarters fighters, and these close-quarters battles, as you can easily
see, led to victory.

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Autor: / Geschichte als Hobby: Sehen – Lesen – Spielen

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