Szenario 2020 – Asterix Rugby in Britannia

„Teefax. Du hast verstanden, was ich vorhabe??“
„Natürlich Asterix. Wir wollen unbedingt erkämpfen die Fass mit die Zaubertrank, ist es nicht?“
„Ja genau.“
„Aber Du weißt, dass die Zuschauer es nicht gutheißen mögen, wenn wir umhauen die Spieler oder gar die Schiedsrichter?“
„Ja. Das hast Du mir erklärt. Immerhin ist das ja so etwas wie Euer Nationalspiel. Aber wir haben ja keine andere Chance. Irgendwo hier unter den ganzen Zuschauern sind römische Soldaten in Zivil; und die wollen genau dasselbe wie wir. Das Fass mit dem Zaubertrank sicherstellen, um den britannischen Aufstand im Keim zu ersticken.“

„Ein gar schlimmes Problem, lieber Cousin. Es bleibt uns keine andere Wahl, ist es nicht? Auch wenn es mich stört diese heilige Partie zwischen die Mannschaften von Durovernum und Camuludonum zu stören, so ist es unsere Priorität zu sichern diese Fass, ist es nicht?“
„Richtig Teefax; und deshalb nimm jetzt bitte einen Schluck Zaubertrank aus meiner Flasche. Es könnte ein hartes Match werden.“
„Bekomme ich auch einen Schluck Zaubertrank Asterix?“, mischte sich der dritte, leicht übergewichtige, Mann in das Gespräch ein, der neben dem kleinen Gallier saß.

„Nein Obelix. Nein, und nochmals nein. Wie oft soll ich Dir noch erklären, dass das nicht geht.“
Asterix schaute seinen Freund Obelix genervt an. Wenn er seinen großmütigen Freund nicht so mögen würde… Der Rand der Verzweiflung war manchmal schon sehr nahe.
„Aber ich darf mitspielen Asterix!!!!!! Das hast Du noch nicht geändert, oder doch?“
Obelix klatschte vor Begeisterung in die Hände. Das Spiel, das da gespielt wurde, gefiel ihm. Zwei Mannschaften mit jeweils 15 Spielern kämpften um einen Kürbis. Der Spieler, der den Kürbis besaß, wurde dann von den Spielern der gegnerischen Mannschaft verfolgt. Diese musste dann den Kürbis erobern, während die Spieler der Mannschaft des Kürbisträgers, diesen gegen die Spieler der anderen Mannschaft  zu verteidigen hatten. Klingt kompliziert war es aber nicht:
30 Mann hauen sich um einen Kürbis, und der der den Kürbis über die Ziellinie bringt, gewinnt.
Ganz einfach, oder???

Am Spielfeldrand sah man übrigens zwei hohe Stangen mit einer Querstange über die man den Kürbis dann auch schießen konnte. Das gab extra Punkte.
„Also spielen können sie die Briten“, meinte Obelix. „Das sind wenigstens mal Regeln, die mir gefallen…“
„Das kann ich mir denken Obelix, aber bitte mach das, was wir besprochen haben“, meinte mahnend Asterix.
„Ja, ja ich habe es verstanden. Ich erobere den Kürbis, haue vorher ein paar Spieler um, und renne dann los. Das wird ein Spaß.“
Obelix hüpfte vor Vorfreude auf seinem Platz herum und klatschte dabei unentwegt in die Hände. Seine Augen waren weit aufgerissen und er hatte bereits jetzt leicht gerötete Wangen vor Aufregung.
„Aber lieber Obelix denk an die Fair Play!“, meinte Teefax und erhob mahnend den Zeigefinger.
„Ja Teefax, ich weiß. Ihr seid komisch Ihr Briten. Ich darf zwar „ein paar“ Spieler umhauen, aber nicht den Schiedsrichter und auch nicht alle Spieler, was ja ein leichtes für mich wäre. Aber nein, dann wäre das Publikum gegen uns. Ich habe es verstanden. Aber wann geht es denn endlich los.“
„Gleich Obelix gleich. Teefax und ich werden versuchen zuerst zum Fass zu kommen. Falls die verkleideten Legionäre auftauchen, müssen wir natürlich auch auf die aufpassen.
Gut.
Alles besprochen. Dann lasst uns beginnen.“
Asterix nahm einen Schluck aus der kleinen runden Flasche mit Zaubertrank und reichte diese dann seinem britischen Cousin Teefax. Asterix spürte sofort die wohlige Wirkung des Tranks. Auch die Augen von Teefax leuchteten kurz auf, als die Wirkung des Tranks sich in seinem Körper verteilte.
„Auf geht’s“, rief Asterix und die drei Freunde sprangen über die Brüstung, die die Zuschauertribünen vom Spielfeldrand trennte.
Asterix und Obelix, ein eingespieltes Team, sprangen zuerst. Obelix warf dann den ersten Spieler, der versuchte ihm den Weg zu verstellen, auch ohne größere Probleme um, während Asterix seinem Gegenüber auswich. Er verfolgte eine vorsichtigere Strategie.
Während die Musiker von Camuludonum einen ohrenbetäubenden Krach aus Ihren Dudelsäcken quetschten,
und der Wasserverkäufer seine Ware an den Mann bringen wollte,
orientierten sich die Spieler der beiden Mannschaften aufeinander zu.
Mittlerweile hatte auch Teefax das Spielfeld betreten, und schlängelte sich in der höflichen, den Briten ureigenen Art, durch die Linien der beiden Mannschaften.
„Fair Play ist alles“, dachte er.
Obelix schlug derweil den zweiten Spieler um.
In diesem Moment erblickte er auch das Fass mit Zaubertrank am anderen Spielfeldrand.

„Asteriiiixxxxxxx, siehst Du es???“, rief er laut seinem Freund zu.
„JAAAAAAAAAAA“, schrie dieser zurück.
„Das übernehmen Teefax und ich. Übernimm Du den Kürbis!!!“
Teefax war der erste, der zum Fass kam, und wie das seine Art als Brite war, fragte er erst einmal höflich, „Entschuldigung Sir. Besteht eventuell die Möglichkeit diese Fass auszuleihen?“
Die nachfolgende Diskussion dauerte einige Zeit.
Obelix hatte mittlerweile den Kürbis erobert, und jetzt kam er so richtig in Spiellaune.
„AAASSSSSTTTTEERRRIIIXXXXXXX!!! Ich lauf dann mal los“, rief er, und trabte über das Spielfeld. Gefolgt von beiden Mannschaften, die den Dieb folgten.
Asterix hatte mittlerweile Teefax erreicht und diskutierte jetzt mit, was mit dem Fass geschehen müsse.
„Wir möchten gern das Fass kaufen!“ „Komplett unmöglich. Wir brauchen es, zu erfrischen unsere Spieler“, war die Antwort.
Die Situation schien verfahren.

Ungläubig standen die beiden Maskottchen von Durovernum und Camuludunum am Spielfeldrand  und beobachteten das Spektakel.
„Im Namen Roms Platz da!“, riefen jetzt die getarnten Legionäre und eilten auch auf das Fass zu.
Auch Hipphipphurrax, der beliebteste Spieler stürmte vorbei.
Obelix rannte derweil weiter, immer schneller auf die Zuschauerränge zu.

Asterix, Teefax, die Römer, der Schiedsrichter und HippHippHurrax diskutierten um den Besitz des Fasses.
Jetzt hatte Obelix  die Zuschauerbänke erreicht. Mit einem behänden Schwung hüpfte er über die Absperrung.

Die Spieler beider Mannschaften folgten ihm entlang der Seitauslinie.

Die Zuschauer johlten als sie Obelix erblickten.
Es war eine ungewöhnliche Taktik, aber das Volk liebte den Schachzug.
Jetzt war Obelix hinter dem Tor, wenig später hinter den Dudelsackpfeifern von Camuludunum.

Die Menge tobte. Man wusste nicht, ob sie sich über das ungewohnte Spiel freute, oder die Gallier zu hassen begann.
Der Fahnenverkäufer jedenfalls war begeistert und winkte mit seinen Fähnchen..
So etwas hatte er noch nie gesehen.

Teefax und Asterix hatten mittlerweile die Diskussion zu Ihren Gunsten entschieden. 

Nachdem es einige überzeugende Argumente gehagelt hatte, gelang es Ihnen mit dem Fass durchzubrechen.

Obelix wusste nun, dass seine Stunde gekommen war.

Er schoss den Ball durch das Tor, und wandte sich zu den Rugbyspielern.
„Beim Teutates!!! Beim Belenus!!!!“, rief er aus, und schon boxte er sich den Weg zu seinen Freunden frei.
Teefax gelang es das Fass durch das Haupttor des Stadions zu tragen.

Die drei Freunde hatten es geschafft.
„Das war ein herrliches Spiel Asterix. Werden wir das nochmal wiederholen?“, rief der sichtlich glückliche Obelix seinem Freund zu.
Dieser lachte und seine Adlerschwingen auf dem Helm wippten im Rhythmus seines schnellen Laufes.
„Wir werden es sehen, mein Freund, wir werden es sehen!!“
Was soll ich sagen. Dieses Asterixspiel war das interessanteste und amüsanteste Tabletopspiel, das ich seit Jahren gespielt habe. Ohne Wenn und Aber.
Da stimmte einfach alles.
Das selbstgebaute Stadion, die Figuren, die Plakate an den Wänden der Arena, das Setting, die Spielregeln.
Einfach alles.

Figuren, die in unserem Setting leider nicht vorkamen
Man hatte wirklich das Gefühl in den Comic entführt zu werden.
Das Rugbyspiel selbst ist tatsächlich eine meiner Lieblingsszenen aus den frühen Asterix Comics.
Alle Charaktere waren im Comic schon herrlich gezeichnet. Umso genialer diese hier als Figuren zu finden.
Wie sie ja sehen können gab es die Maskottchen, es gab den Publikumsliebling HippHippHurrax, alle Rugbyspieler usw. usw.
Das Spiel selbst, nach Regeln, die sich an einem Brettspiel orientierten, dessen Name ich aber jetzt leider nicht parat habe, waren extrem unterhaltsam. Die Spieler agierten quasi in einem Coop Modus, der Spielleiter gab Ereigniskarten aus und steuerte Römer und Rugbyspieler.
Wenn Ihr das Spiel auf irgendeiner Con entdeckt, spielt mit. Es macht eine Riesenlaune.
Den TT Nerds aus Mainz ist hier wirklich ein echter Coup gelungen.
Ein Oskar für den besten Film, die beste Ausstattung und das beste Drehbuch.
„Teefax. You understand what I’m going to do ?? „

„Of course Asterix. We really want to fight the barrel with the magic potion, isn’t it? „

„Yes exactly.“

„But you know that the spectators may not approve of knocking out the players or even the referees?“

„Yes. You explained that to me. After all, it’s something like your national game. But we have no other chance. Somewhere here among all the spectators are Roman soldiers dressed in civilian clothes; and they want exactly the same thing we want to do. Secure the barrel with the magic potion to nip the British uprising in the bud. ”

„A bad problem, dear cousin. We have no choice, isn’t it? Even if it bothers me to disturb this sacred game between the teams from Durovernum and Camuludonum, it is our priority to secure this barrel, isn’t it? „

„Right Teefax; and so please take a sip of my potion from my bottle now. It could be a tough match. „

„Can I get a sip of  potion too, Asterix?“

The third, slightly overweight, man, who was sitting next to the little Gaul, interfered in the conversation.

„No Obelix. No, and again no. How many times should I explain to you that this is not possible. „

Asterix looked annoyed at his friend Obelix. If he didn’t like his magnanimous friend like that … The edge of despair was sometimes very close.

„But I can play the game Asterix !!!!!! You haven’t changed that yet, have you? ”

Obelix clapped his hands with enthusiasm. He liked the game that was being played. Two teams of 15 players each fought for a pumpkin. The player who owned the pumpkin was then followed by the opposing team’s players. These players then had to conquer the pumpkin, while the players of the pumpkin carrier’s team had to defend it against the players of the other team. It didn’t sound complicated, isn’t it: ;-))

30 men hit a pumpkin, and the one who brings the pumpkin over the finish line wins.

Very simple, right ???

By the way, on the edge of the field you saw two high poles with a cross pole.  They players gained extra points, when they hoot the pumpkin over that cross pole.

„Yes, yes. I like the games of our british fellows,“ Obelix said.

„I can imagine that Obelix, but please do what we discussed,“ said Asterix warningly.

„Yes, yes I understood it. I will conquer the pumpkin, knock out a few players beforehand, and then I will run. That will be funny.“

Obelix jumped around in anticipation, clapping his hands constantly. His eyes were wide open and his cheeks were slightly flushed with excitement.

„But dear Obelix think of fair play!“ Said Teefax and raised his index finger warningly.

„Yes Teefax, I know. You are weird you British. I’m allowed to knock out “a few” players, but not the referee and not all players, which would be easy for me. But no, the audience would be against us. I understand it. But when will it finally start? „

„Just a moment Obelix. Teefax and I, myself, will try to get to the barrel first. If the disguised legionnaires appear, we must of course also take care of them.

Good.

Everything discussed. Then let’s start.
Asterix took a sip from the small round bottle of magic potion and then handed it to his British cousin Teefax. Asterix immediately felt the comforting effect of the potion. Teefax’s eyes also flashed briefly as the effect of the potion spread through his body.

„Let’s go,“ Asterix called and the three friends jumped over the parapet that separated the visitors from the edge of the field.

Asterix and Obelix, a well-coordinated team, jumped first. Obelix then knocked out the first player who tried to block his path without major problems, while Asterix evaded his opponent. He was pursuing a more careful strategy.

While the Camuludonum musicians squeezed a deafening crash out of their bagpipes,

and the water seller wanted to sell his goods,

the players of the two teams oriented themselves towards each other.

In the meantime, Teefax had also entered the field and meandered through the lines of the two teams in the polite, British-style.

„Fair play is everything,“ he thought.

Obelix meanwhile turned over the second player.

At that moment he saw the barrel with the magic potion on the other side of the field.

„Asteriiiixxxxxxx, do you see it ???“, he shouted  to his friend.

„YYYYEEEEESSSSSSSSS,“ he shouted back.

„Teefax and I will manage that. You take over the pumpkin !!! „

Teefax was the first to come to the barrel, and how it was his way as a Brit, he asked politely, „Sorry sir. Is there a possibility to borrow this barrel? „

The following discussion took some time.

Obelix had now conquered the pumpkin, and he was in a good mood.

„AAASSSSSTTTTEERRRIIIXXXXXXX !!! I’ll start running”, he screamed, trotting across the field. Both player teams followed him.

Meanwhile Asterix had reached Teefax and was now discussing with a linesman what to do with the barrel.

„We would like to buy the barrel!“ „Completely impossible. We need to refresh our players,” was the answer.

The situation seemed to be going on.

The two mascots of Durovernum and Camuludunum stood incredulously on the edge of the field and watched the spectacle.

„In the name of Rome!“

There was a lout cry.

And now the masked legionnaires appeared on the pitch.

Hipphipphurrax, the most popular player, stormed past.

Meanwhile, Obelix ran on, moving faster and faster towards the audience.

Asterix, Teefax, the Romans, the referee and HippHippHurrax discussed the ownership of the barrel.

Now Obelix had reached the barrier. With a swift swing he hopped over it.

The players from both teams followed him along the side line.

The audience cheered when they saw Obelix.

It was an unusual tactic, but the people loved the move.

Now Obelix was behind the goal, a little later behind the Camuludunum bagpipers.

The crowd went wild. You didn’t know if the spectators were happy about the unfamiliar game or if they started to hate the Gauls.

In any case, the flag seller was enthusiastic and waved his flags.

He had never seen anything like that.

Teefax and Asterix had meanwhile decided the discussion in your favor. After hailing some convincing arguments, you managed to break through the barrel.

Obelix now knew his hour had come.

He shot the ball through the gate, and turned to the rugby players.

„Hail to Teutates !!! Hail to Belenus !!!! “, he exclaimed, and with this battlecry he punched his way to his friends.

Teefax managed to carry the barrel through the main gate of the stadium.

The three friends had made it.

“It was a wonderful game Asterix. Will we repeat that again? ”The visibly happy Obelix called to his friend.

Asterix laughed and his eagle wings on the helmet rocked to the rhythm of his fast run.

„We will see it, my friend, we will see it !!“

What can I say.

This Asterix game was the most interesting and fun tabletop game I’ve played in years. No ifs and buts.

Everything was just right.

The self-built stadium, the figures, the posters on the walls of the arena, the setting, the rules of the game.

Just everything.

You really had the feeling of being kidnapped in the comic.

The rugby game itself is actually one of my favorite scenes from the early Asterix comics.

All of the characters were already beautifully drawn in the comic. All the more awesome to find them here as figures.

As you can see, there were the mascots, the crowd favorite HippHippHurrax, all rugby players, etc. etc.

The game itself, based on rules that were based on a board game, but whose name I unfortunately don’t have now, was extremely entertaining. The players practically acted in a co-op mode, the game master issued event cards and controlled the Romans and rugby players.

If you discover the game at any con, play along. It’s in a great mood.

The TT nerds from Mainzreally did a real coup here.

An Oscar for the best film, the best features and the best script.

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Autor: / Geschichte als Hobby: Sehen – Lesen – Spielen

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